Yūgen – UnGesehenes einer Reise

Ein Blick auf ein milchiges Fenster, Millionen Welten dahinter.
Die Ahnung eines Lebens hinter dem Sichtbaren. 

Jeder Mensch ist der Protagonist und Regisseur seines eigenen Films und auf engstem Raum verlaufen unzählige dieser Lebensgeschichten parallel, ohne jemals aufeinanderzutreffen.

Diese Spannung zwischen dem Sichtbaren und dem Empfundenen ist wiederholt Thema während einer dreiwöchigen Reise. Für den Filmschaffenden Benjamin Weber war es die erste Begegnung mit Japan, für die bildende Künstlerin Johanna Krimmel die Rückkehr zu einem Land, das sie seit 1993 regelmäßig erkundet. 

Dieser Unterschied der Perspektiven – das Neue und  das Vertraute – schärfte den Blick für das, was im Gedächtnis bleibt und wie sich Erinnerung über die Zeit formt. Welche Geschichten entstehen, wenn wir auf ein einzelnes Gesicht in der Menge treffen? 

Fotos, Zeichnungen und Objekte in digitaler Kombination dieser Perspektiven, dienen als Träger der Erinnerungen, übersetzen Gesehenes und Ungesehenes dieser Reise in eine intermediale Rauminszenierung.

Vernissage Freitag 12.6. ab 19:00 Uhr 
Ausstellung vom 13.6. bis 28.6.2026
 
Öffnungszeiten jeweils Freitag, Samstag, Sonntag 16-19 Uhr